Konzentration steigern: Mit diesen 10 Tipps klappt es

Du willst eine bestimmte Aufgabe erledigen. Es ist deine Chance mal so richtig kreativ zu sein. Aber dann: Die Uhr tickt und die Ideen fließen einfach nicht? Die gute Nachricht für alle, denen diese Situation bekannt vorkommt: Viele Ursachen für eine schlechte Konzentration lassen sich einfach beseitigen. 

 

Schlafmangel, Stress und Sorgen hemmen dich, wenn du konzentriert an einem Projekt arbeiten möchtest. Die Ursachen für mangelnde Konzentration sind ganz individuell. Selten haben Konzentrationsstörungen krankhafte Ursachen. Psychische Belastungen machen uns da vielleicht eher zu schaffen. Häufig liegt es an unserer aktuellen körperlichen Verfassung. Schlechtes Zeitmanagement und „Aufschieberitis“ tun ebenfalls ihren Teil. 

 

Wenn du merkst, dass dich deine Konzentration im Stich lässt, kannst du direkt etwas tun. Die erste Maßnahme, die du ergreifen solltest ist: Selbstreflexion. Frage dich: Warum kann ich mich in diesem Moment schlecht konzentrieren? Auf den Erkenntnissen kannst du anschließend konkret aufbauen. 

 

Beachte die zehn folgenden Tipps und deine Konzentration wird schnell besser werden: 

1. Sorge für genügend Schlaf

Sorge für genügend Schlaf

Ausgeschlafen verarbeiten wir Informationen besser. Wir finden einfacher Lösungsstrategien für unsere Aufgaben. Du findest, genug schlafen ist leichter gesagt, als getan? Auch hier gilt: Setze dich mit den Ursachen für einen schlechten Schlaf auseinander. Beseitige anschließend die Störfaktoren. Um am nächsten Tag produktiv zu sein, musst du dich über Nacht erholt haben. Setze dich nicht unter Druck, wenn du ein paar Nächte nicht gut geschlafen hast. Mach am nächsten Tag das, was du kannst. 

 

Gehörst du zu den Menschen, die schlafen können wie ein Baby? Nutze diese Fähigkeit und schlafe genug. Im Durchschnitt benötigen Erwachsene acht Stunden Schlaf, um sich am nächsten Tag fit zu fühlen. Das mag im Alltag nicht immer funktionieren. Sorge aber dafür, dass es nicht weniger als sechs Stunden pro Nacht an drei aufeinander folgenden Tagen sind. 


2. Trinke viel

Ein Glas Wasser nach dem Aufstehen bewirkt wahre Wunder. Es kurbelt deinen Stoffwechsel besser an, als der morgendliche Kaffee. Achte darauf, dass dein Flüssigkeitshaushalt über den ganzen Tag ausgeglichen ist. Ungezuckerte Tees oder stilles Wasser funktionieren am besten. Von Getränken ohne Kohlensäure kann man einfach mehr trinken. Die Inhaltsstoffe der Tees wirken gleichzeitig gesund. Wichtig ist, konstant kleine Mengen zu trinken – nicht viel auf einmal. 

Trinke viel

3. Ernähre dich ausgewogen

Ernähre dich ausgewogen

Kennst du auch das „Mittagsloch“? Dafür gibt es eine einfache biologische Erklärung. Nach deinem Lunch ist dein Körper mit der Verdauung beschäftigt. Ein großer Teil deines Blutes wandert vom Kopf in den Magen. Die Folge: Du fühlst dich müde. Deine Konzentration erreicht einen Tiefpunkt.

 

Viele versuchen an dieser Stelle, sich mit einem Koffeinschub zu „pushen“. Doch auch der macht nicht wirklich wach, wenn die Mahlzeit zu reichlich war. Ein leichtes Mittagessen belastet deinen Organismus weniger. Achte außerdem auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. So erhält der Körper alle Vitalstoffe, die er braucht. Vollkornprodukte, Fisch, Nüsse, Gemüse und Obst sind die besten Energielieferanten für das Gehirn. 


4. Treibe Sport

Regelmäßige Bewegung ist ein Grundbedürfnis deines Körpers. Sport macht uns ausgeglichener und zufriedener. Die Glückshormone, die nach einem Workout ausgeschüttet werden, bringen dich auf neue Ideen. Aber Vorsicht: Wenn du nach der Sporteinheit arbeiten möchtest, verausgabe dich nicht völlig. 

Treibe Sport

5. Versuch es mal mit Yoga und Meditation

Versuch es mal mit Yoga und Meditation

Yoga ist ein hervorragendes mentales Training. Die Atemübungen verbessern deine Konzentrationsfähigkeit langfristig. Probiere doch mal, in einer kurzen Arbeitspause zu meditieren. Schon fünf Minuten bewusstes Ein- und Ausatmen beruhigen und wecken deine Kreativität und lassen dich vom Alltag abschalten. 


6. Lass frische Luft in deine Arbeitsumgebung

Verbrauchte Luft macht müde. Das Denken wird durch den erhöhten Kohlenstoffdioxid-Gehalt beschwerlich. Achte deshalb darauf, regelmäßig zu Lüften. Zwei Minuten Stoßlüften lässt frischen Sauerstoff in die Räumlichkeiten. Das belebt deine Konzentration. 

Lass frische Luft in deine Arbeitsumgebung

7. Halte deine Aufgaben schriftlich fest und priorisiere sie

Halte deine Aufgaben schriftlich fest und priorisiere sie

Wenn du deine Aufgaben aufschreibst, machst du ein Commitment mit dir selbst. Was schwarz auf weiß auf dem Papier steht, ist eine Verbindlichkeit. Das sendet Signale an dein Unterbewusstsein. Du bist motiviert, deine Aufgaben zu erledigen. Nimm dir nur so viel vor, wie du realistisch schaffen kannst. Sonst wirst du Aufgaben aufschieben. Priorisieren hilft dir, deinen Fokus zu setzen. Du konzentrierst dich zuerst auf das Wichtigste. 


8. Lass dich nicht ablenken

Hier geht es um die Gestaltung deines Arbeitsplatzes. Schalte potentielle Störfaktoren von vornherein aus. Entferne zum Beispiel dein Handy aus dem Blickfeld. Eingehende Nachrichten „schnell nebenher“ beantworten zu wollen, lenkt dich ab. Ungeteilte Konzentration liefert die besten Arbeitsergebnisse. 

Lass dich nicht ablenken

9. Probier das 80:20-Prinzip aus

Probier das 80:20-Prinzip aus

Deine Arbeitsinhalte nach diesem Prinzip zu strukturieren, wird dich zufriedener machen. Warum? Weil du wirklich Wichtiges zuerst erledigst. Die Regel besagt, dass du 80 Prozent der Ergebnisse mit 20 Prozent des Gesamtaufwands schaffst. Demnach verliert man zu viel Zeit an weniger wichtige Aufgaben. Konzentrierst du dich also zuerst auf die relevanten To-do´s, lässt du dich von Nebensächlichem weniger ablenken. So wird deine Arbeit eine bessere Qualität bekommen. 


10. Halte deine Pausen bewusst ein

Auch wenn die Zeit drängt – Pausen sind essenziell. „Mikropausen“ alle 20 Minuten helfen dir, dich anschließend besser zu konzentrieren. Ob Gang zum Drucker oder kurzes Luftschnappen im Freien – du kommst entspannter zum Arbeitsplatz zurück. Anschließend kannst du deine Gedanken neu ordnen. Nach mehreren Stunden benötigt dein Körper eine längere Pause. Du gewinnst dadurch Abstand zu deinen Aufgaben und Herausforderungen. Gerade dann kommen häufig die besten Lösungsideen. 

Halte deine Pausen bewusst ein

So klappt's mit der Konzentration

Deine Konzentrationsfähigkeit kannst du aktiv beeinflussen. Schaffe zuerst die körperlichen Voraussetzungen für eine gute Konzentration. Strukturiere anschließend deinen Arbeitsalltag und dein -umfeld so, dass du dich besser konzentrieren kannst. Wenn es nicht sofort klappt, bleibe trotzdem positiv. Mit der richtigen Einstellung wirst du schnell Fortschritte machen. Denk dran: Die Konzentration ist wie ein Muskel – Übung macht den Meister.


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